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Luxus Boxspringbetten - und der Schlaf wird zu einem luxuriösen Vergnügen

Luxus Boxspringbett mit Nachttisch und Lampen
Wie klingt denn das? Amerikanisches Bett, Continentalbett oder gar Schlafsystem? Okay, der Name Boxspringbett ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Aber alle vier genannten Namensvarianten beschreiben in Kürze lediglich das Untergestell eines Bettes mit Sprungfedern. Na dann: „Gute Nacht!“ Halt. Stopp. Es gibt schließlich noch die Luxus Boxspringbetten!
In den USA, in Kanada oder in Skandinavien sind sie bereits heiß begehrt. Aber auch hierzulande gibt es Menschen, die stehen auf ein solches Luxus Bett. Und wer einmal dermaßen feudal genächtigt hat, wie es die Luxus Boxspringbetten ermöglichen, wird gar nicht mehr anders schlafen wollen.



Standard ist relativ

Manche Dinge mögen im Leben nicht unbedingt nötig sein. Aber ein Luxus Bett ist etwas, was viel weiter geht als nur der Kontostand. Dabei geht es vor allen Dingen um den Liegekomfort, um erholsamen und sogar schadstoffgeprüften Schlaf. Beides ist mit Geld jedoch kaum aufzuwiegen. Auch wenn man für die einzelnen Komponenten der Luxus Boxspringbetten viel Geld ausgeben kann. Relativ viel Geld.

Wie wäre es beispielsweise mit dem Luxus Bett Diks Sereno des rheinländischen Herstellers Swiss Sense zum Grundpreis von 8.000 Euro? Auch die bekannte Marke Birkenstock baut aktuelle Luxus Boxspringbetten, die einen Grundpreis von 10.000 Euro überschreiten können. Etwa das Schlafsystem Montreal. Gut, es geht auch günstiger. Mondo Supreme Comfort nennt sich das System aus dem Bereich der Luxus Boxspringbetten. In der Kasse fehlen dann aber mindestens 4.299 Euro. Diks Bedmakers garantiert mit seinen Luxus Springbetten beste Spitzenleistungen auf höchstem Niveau. Beispiel gefällig? Dann lohnt sich der Blick auf die Liegestatt Floreana mit Tonnentaschenfedern und fünf verschiedenen Deckschichten aus Naturlatex, Flachs und Baumwolle. Auf der Rechnung erscheinen übrigens mindestens 4.300 Euro. Ganz ausgefallene Wege geht die niederländische Bettenfirma Perzona mit ihrem patentierten System „Tube-Layer“. Schon das Anschauen der Reihe Standard ist ein reines Vergnügen, das bei 3.226 Euro beginnt.

Das Boxspring

„Das ist aber eine komische Headline!“ Ja, das stimmt. Aber um das Prinzip der Luxus Boxspringbetten zu verstehen, muss eine Sache, das Wort „Bett“ nämlich gestrichen, die andere, das Kopfteil, abgeschraubt werden. Was übrig bleibt ist das Untergestell, meistens steht es zwecks Luftzirkulation auf Füßen. Und das große Ganze wiederum nennt der Fachmann „Boxspring“. Hoffentlich ist es nicht eine ganz einfache Kiste aus billigem Holz.

Echtes Massivholz wäre das Wenigste für die Herstellung der Springbox, also

  • Kirschbaum,
  • Buche,
  • Ebenholz,
  • Ahorn,
  • Wildeiche …

Zur Inneneinrichtung gehört jedenfalls die Federung. Wahlweise Bonell- oder Tonnentaschenfedern. Besser: Letztere.
Darauf zu liegen wäre möglich, aber doch ziemlich unklug. Was fehlt, ist nämlich eine Abdeckung, z. B. aus Filz, Faser- oder Schaumstoff. Damit wäre die richtige Unterlage für die eigentliche Matratze geschaffen. Aber bitte nicht irgendeine Billigvariante wählen! Der Materialtipp: Federkern oder Kaltschaum. Und weil nichts den gesunden Schlaf stören soll, wäre noch auf den ganz persönlichen Härtegrad zu achten.

Das nächste Fachwort nennt sich „Topper„. Eine abschließende Auflage, bei Luxus Boxspringbetten aus möglichst edlen Materialien. Der Topper wird von einem Bezug umhüllt, hier kämen als Steigerung nur alleredelste Stoffe in Frage. Aus Topper wird Topping. Womit wieder das Kopfteil ins Betten-Spiel eingreift. Auch bei diesem „Bauteil“ sind den persönlichen Wünschen an die „Ummantelung“ keine Stoff- und Materialgrenzen gesetzt. Der theoretische Exkurs wäre damit beendet, am Ende sollten die meisten Luxus Boxspringbetten nach den genannten Prinzipien aufgebaut sein.

Mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein … Boxspringbett

„Vividus“. Für dieses extravagante Luxus Bett sollte genügend „Kleingeld“ bereitliegen. Eine ganze Woche dauert alleine der Boxspring-Aufbau aus allerbestem Kiefernholz. Die Matratze ist 18 Zentimeter dick und aus handgezupftem Pferdeschweifhaar. Insgesamt wären 140 bis 160 Arbeitsstunden einzuplanen, bis das neue Statussymbol für allerhöchste Ansprüche entstanden ist. Kostenpunkt der Anschaffung: 51.000 Euro. Wem dies noch zu wenig ist, arbeitet sich durch die Aufpreisliste, kreuzt dort seine Extrawünsche an und das Endergebnis rutscht hoch auf bis zu – Achtung! – 74.000 Euro. Zum Probeliegen wäre ein Ausflug nach Wien zu empfehlen und ein Termin im „Hästens Store“ zu vereinbaren.

Und damit noch ein Mal: Gute Nacht und einen erholsamen Boxspringbett-Schlaf der Superlative.

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