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Kaviar kaufen? – ein echter Leckerbissen für Feinschmecker

Bild mit Kaviar serviert auf KavierlöffelKaviar zählt du den wertvollsten und edelsten Zutaten der Welt. Echte Feinschmecker lieben den Geschmack und die Konsistenz: beißt man darauf, fühlt er sich im Mund gleichzeitig kühl und weich an und die kleinen Fischrogen platzen dabei. Der Geschmack ist ganz leicht salzig und zeichnet sich durch ein unvergleichliches Aroma aus. Beim Kaviar kaufen gibt es allerdings einige Dinge zu beachten – denn natürlich sind die Qualitätsunterschiede immens. Und da Kaviar nicht gerade zu den günstigsten Lebensmitteln zählt, will man schließlich auch ein Produkt kaufen, welches sein Geld wert ist.

Was genau ist Kaviar?

Unter Kaviar versteht man Fischrogen – das heißt genauer gesagt, es handelt sich dabei um gereinigte und gesalzene Fischeier, die speziell vom Stör gewonnen werden. Das bedeutet: der, der vom Stör gewonnen wird, kann man sich sicher sein, dass er echt ist. Man fängt dafür die Störe aus dem Meer in der Zeit, in der sie zum Ablaichen hochschwimmen. Sie werden betäubt und dann entnimmt man den Rogensäcken die noch unbefruchteten Eier. Nun wird der Rogen entfettet und der Schleim entfernt. In dieser Phase sind die Eier noch hell, die schwarze Farbe bekommen sie erst durch das Salzen.




Kaviar kaufen – was muss man dabei beachten?

Es gibt auf dem Markt nicht nur Kaviar, sondern auch Ersatz. Dieser stammt nicht vom Stör, sondern von einer anderen Fischart. Dieser kann zum Beispiel von der Forelle oder vom Lachs kommen; der preiswerteste hingegen stammt vom Seehasen. Allerdings muss man bedenken, dass diese Ersatz Sorten vom Geschmack her meilenweit von den echten Fischeiern entfernt sind.

Sogar andere Meerestiere liefern diese berühmten Fischereier, die für den Menschen grundsätzlich genießbar sind, dazu zählen z.B. der Seeigel und verschiedene Meeresschnecken. Man verwendet diese allerdings oftmals eher zur Deko als zum Verzehr.

Echter Kaviar wird idealerweise bei minus 2° C gelagert und wird in geschlossenen Dosen verkauft. Generell gilt deswegen, dass er an der kältesten Stelle im Kühlschrank aufbewahrt werden und baldmöglichst verbraucht werden sollte. Kaviar kaufen auf Vorrat macht deswegen nicht wirklich Sinn. Eine Lagerung unter minus vier Grad wiederum schädigt das Aroma. In Gläsern ist er meist pasteurisiert, für ihn gilt bezüglich seiner Lagerung aber dasselbe.

Die Größe des Korns ist übrigens ein Zeichen dafür, wie hochwertig er ist – je größer, desto besser. Ein weiteres Qualitätsmerkmal sind die lockeren Perlen, eine zarte, pralle Haut der Korns und ein frischer Geruch. Der Geschmack bei gutem Kaviar ist intensiv nach Meer, leicht sahnig und nussig. Schmeckt er hingegen modrig oder fischig, ist das ein weniger gutes  Qualitätszeichen. Weiterhin ist heller, silberner oder goldbraun schimmernder Kaviar zumeist wertvoller.

Kaviar bestellen – eine sinnvolle Alternative zum Kauf vor Ort

Ihn im Internet zu bestellen ist auf jeden Fall eine denkbare Alternative. Allerdings ist es wichtig, dass dann die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Der Händler muss die Fischeier dann also gekühlt versenden und idealerweise von heute auf morgen liefern.

Welche Kaviarsorten gibt es?

Der Beluga Fisch oder genauer gesagt der Beluga Stör liefert den so beliebten, hochwertigen und auch sehr kostspielengen Beluga Kaviar. Weil davon nur sehr wenig gewonnen werden kann, ist der Preis so hoch. Er hat eine besondere Farbe, nämlich fast weiß. Die Störe haben oftmals schon ein stolzes Alter von bis zu 100 Jahren erreicht. Diese Sorte ist übrigens so teuer wie reines Gold.

So genannter Weißer Kaviar ist aber nicht weniger wert, ganz im Gegenteil: In Österreich werden dafür eigens spezielle Albino Störe gezüchtet, woraus diese weiße Art gewonnen wird.

Wenn man von Schwarzem Kaviar spricht, so kann sich dies auf mehrere Sorten beziehen. Er kann echt sein, er kann aber auch vom Lachs, Saibling oder von der Forelle stammen. Beim Kauf sollte hier also darauf geachtet werden, denn bei letzteren handelt es sich nicht um echten.

Weiterhin beliebte Sorten sind Osseitra (vom russischen Stör) und Sevruga.

Echten Kaviar kaufen: Wieviel kostet das?

Nicht umsonst wird echter Kaviar auch als das schwarze Gold bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein Luxuslebensmittel – einige Sorten von Beluga schlagen mit 5000 Euro Kilogramm zu Buche. Es geht natürlich auch günstiger: andere Sorten sind „schon“ für deutlich weniger Geld zu haben. So oder so ist Kaviar kaufen ein teures Vergnügen – er gehört je nach Sorte mit zu den teuersten Lebensmitteln der Welt. Aber an manchen festlichen Tagen ist er für viele auf dem Teller einfach unverzichtbar.

Was kostet der teuerste Kaviar?

Der seltene Beluga Stör ist bis einer Körpergroße von bis zu vier Metern der größte seiner Art. Von ihm stammt eine der teuersten und auch begehrteste Kaviarsorten, dessen Körner von der Größe her deutlich größer ist sind als anderer. Auch der Almas Kaviar liegt vom Preis her ganz ähnlich:  Für ein Kilogramm werden sage und schreibe bis zu 30.000 Euro berechnet. Diesen Luxus kann man allerdings auch nur in wenigen ausgesuchten Gourmetgeschäften auf der Welt kaufen.

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